Crash-Kurs in Genetik
Welche Farben gibt es?
Wie eine Katze später mal aussehen wird, das bestimmen die einzelnen Gene der Katze.
Die Gene tragen die Information wie sich ein bestimmtes Merkmal, z.B. die Fellfarbe, ausprägt.
Diese Gene wiederum liegen auf Chromosomen.
Eine Katze hat insgesamt 38 dieser Chromosomen.
Alle Chromosomen der Katze tragen also die Erbinformationen.
Jedes einzelne dieser Chromosomen hat einen Partner.
Denn bei der Entstehung des Lebens bekommt das Kitten ja Erbanteile der Mutter und des Vaters.
Auf jedem dieser Partner ist ein Gen für ein und das selbe Merkmal verantwortlich (deshalb werden die Gene immer mit zwei Buchstaben beschrieben), doch dieses Merkmal kann unterschiedlich aussehen. Denn die Mutter könnte ja z.B. eine rote und der Vater eine schwarze Katze gewesen sein.
Dann gibt es noch dominante (Großbuchstabe) und rezessive (kleiner Buchstabe) Gene.
Ein dominantes Gen überdeckt ein Rezessives. Das heißt, dass das Merkmal des Rezessiven nicht ausgebildet wird.
Damit ein rezessives Merkmal erscheint, muss dies sowohl beim Vater als auch bei der Mutter vorliegen. Es muss also reinerbig sein.
Es gibt aber auch Gene, die sind gleichberechtigt, hier bilden sich dann beide Merkmale gleichzeitig aus.


